PFAS im Feuerlöscher erkennen

Worauf Sie achten sollten

Viele Menschen haben einen Feuerlöscher zu Hause, im Auto oder im Betrieb. Was die wenigsten wissen: In älteren Geräten können sogenannte PFAS enthalten sein.

Diese Stoffe stehen aktuell im Fokus neuer Umweltvorschriften – und werden in den kommenden Jahren schrittweise aus dem Brandschutz verschwinden. Doch wie erkennt man eigentlich, ob ein Feuerlöscher betroffen ist?

Was bedeutet PFAS im Feuerlöscher?

PFAS sind chemische Verbindungen, die früher häufig in Schaumlöschern eingesetzt wurden.
Vor allem bei Bränden mit Flüssigkeiten, etwa Öl oder Benzin, überzeugten sie mit starker Löschleistung.

Heute weiß man: PFAS bauen sich in der Umwelt kaum ab und können langfristig belastend sein. Deshalb werden sie zunehmend reguliert.

Nicht jeder Feuerlöscher ist betroffen

Die gute Nachricht zuerst: Viele Feuerlöscher enthalten grundsätzlich kein PFAS.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Pulverlöscher

  • CO₂-Feuerlöscher

  • klassische Wasserlöscher

  • Fettbrandlöscher ohne Zusatzklasse B

Diese Geräte sind von den aktuellen PFAS-Regelungen nicht betroffen.

Besonders wichtig: Schaumlöscher prüfen

Relevant wird das Thema vor allem bei Schaumlöschern.
Hier wurden PFAS-haltige Löschmittel über viele Jahre eingesetzt – das sind Geräte für die Brandklassen A und B.

Wenn Sie einen Schaumlöscher besitzen, lohnt sich deshalb ein genauer Blick.

So erkennen Sie einen PFAS-haltigen Feuerlöscher

Es gibt einige typische Hinweise, die helfen können:

1. Baujahr des Feuerlöschers

Feuerlöscher, die vor etwa 2022 hergestellt wurden, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit PFAS-haltig – insbesondere bei Schaumlöschern.

2. Fehlender Hinweis auf „fluorfrei“

Moderne Geräte sind oft klar gekennzeichnet.
Achten Sie auf Begriffe wie:

  • „fluorfrei“

  • „ohne PFAS“

  • „ohne Fluortenside“

Fehlt dieser Hinweis, kann das ein Indiz sein.

3. Brandklasse des Feuerlöschers

Besonders bei Schaumlöschern mit den Brandklassen AB oder ABF sollte man genauer hinschauen.
Hier wurden in der Vergangenheit häufig PFAS-haltige Löschmittel eingesetzt.

4. Zertifizierungsjahr

Auch die Kennzeichnung auf dem Gerät kann Hinweise geben.
Ältere Zertifizierungen (vor ca. 2021/2022) deuten häufig auf ältere Löschmittel hin.

Was bedeutet das für Sie?

Ein vorhandener Feuerlöscher muss nicht sofort ersetzt werden. Die aktuellen Regelungen sehen Übergangsfristen bis 31.12.2030 vor. Trotzdem ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit dem eigenen Gerät zu beschäftigen. Gerade bei Wartung oder Austausch bietet sich die Gelegenheit, auf neuere Lösungen umzusteigen.

Fluorfreie Alternativen gibt es bereits

Inzwischen gibt es Feuerlöscher, die ohne PFAS auskommen und gleichwohl zuverlässig löschen.

Auch BAVARIA bietet mit der PureNature-Serie eine Reihe fluorfreier Schaumlöscher an.
Diese wurden speziell für moderne Anforderungen entwickelt und sind bereits heute eine Alternative zu älteren Geräten.

PFAS PFAS-frei Feuerlöscher

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